Wilhelm Keitel -

MEIN LEBEN  
 

Pflichterfüllung bis zum Untergang

 

Von August 1945 bis sechs Tage vor seiner Hinrichtung durch den Strang am 16. Oktober 1946 hat Wilhelm Keitel (geb. 1882) in der Zelle 46 des Nürnberger Gefängnisses - neben und zwischen den Verhandlungen des Internationalen Militärtribunals (IMT) - auf mehreren hundert Seiten handschriftlich "Notizen für meine Lebensgeschichte" zu Papier gebracht, die in diesem Buch erstmals vollständig veröffentlicht werden.
Keitels persönliche Darstellung seines Elternhauses, seiner Kindheit, Jugend und frühen Militärzeit bis zum Ersten Weltkrieg, seiner Ehe, Familie und Kinder, bilden den ersten Teil, ergänzt durch Briefe aus den Jahren der Weimarer Republik (da er diese Periode aus Zeitmangel in seinen "Notizen" ausgelassen hat).
Größtes zeithistorisches Interesse beansprucht der zweite Teil, Keitels Ausführungen und Wertungen zu den Jahren 1933 bis 1939 sowie zum Verlauf des Zweiten Weltkriegs. Als Chef des OKW verfügte er nicht nur über engen Kontakt zu Adolf Hitler, sondern fungierte auch als Scharnier zwischen Hitler und der Generalität.
Das abschließende Kapitel schildert die letzten Wochen als Chef OKW im April/Mai 1945 - bis hin zur Unterzeichnung der deutschen Kapitulation durch Generalfeldmarschall Keitel in Berlin-Karlshorst in der Mitternachtsstunde vom 8. zum 9.Mai 1945 und der anschließenden Überführung in die Kriegsgefangenschaft und schließlich nach Nürnberg.

Dem schriftlich niedergelegten Wunsch Keitels, dass nach seinem Tode ein sachkundiger Historiker die in größter Eile verfassten Aufzeichnungen redigieren und in eine lesbare Form bringen möge - wozu er selbst nicht mehr kam -, folgt die hier vorgelegte Textfassung von Prof. Dr. Werner Maser, einem ausgewiesenen Kenner der Materie.

 

Der Herausgeber:

Prof. Dr. Werner Maser, 1922 in Ostpreußen geboren, lehrte Geschichte an den Universitäten München, Helsinki, Tokio und von 1991 bis 1993 in Halle-Wittenberg. Seine Bücher zum Thema Hitler und NS-Regime sowie über die Weimarer Republik, den Hitler/Stalin-Pakt, den Nürnberger Prozess, über Hindenburg, Friedrich Ebert und Helmut Kohl sind weltweit in mehr als 100 Ausgaben und Übersetzungen erschienen.

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Wilhelm Adam -

DER SCHWERE ENTSCHLUSS 

 

 

Der Autor, dessen Schicksal in entscheidenden Jahren mit dem des Generalfeldmarschalls Paulus verflochten war, berichtet aus eigenem Erleben spannend über jene dramatischen Ereignisse im Verlauf des Zweiten Weltkrieges, die sich von Mitte Januar 1942 bis Ende Januar 1943 zwischen Poltawa und Stalingrad abspielten. Dabei gewinnt der Leser interessante Aufschlüsse auch über interne Vorgänge besonders in der Führung der 6.Armee und über deren Pläne, Maßnahmen und Operationen zu der Zeit, da die grundlegende Wende im Kriegsverlauf sich abzuzeichnen begann.

 

Info:

Die Schlacht um Stalingrad

General F. Paulus

 

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Helmut Welz -

IN LETZTER STUNDE 

 

Malerisch drapiert Arno von Lenski die Schleppe der griechischen Königin, einer Schwester Wilhelms II. Er gehört zu den Abiturienten der Hauptkadettenanstalt aus Groß Lichterfelde, die zum Pagendienst an den kaiserlichen Hof abgestellt sind. Arno, dem zehnten Kind eines ostpreußischen Rittergutsbesitzers, war die Offizierslaufbahn bestimmt worden. Als Kavallerieleutnant zieht er in den Ersten Weltkrieg, als Generalmajor kapituliert er im Zweiten Weltkrieg mit einer Panzerdivision in Stalingrad gegen den Befehl des Kommandierenden Generals.

 

 

Info:

Die Schlacht um Stalingrad

General F. Paulus
(Kommandeur der 6. Armee)

 

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Markus Wolf -  

SPIONAGECHEF IM GEHEIMEN KRIEG 


Die Geschichte unseres Jahrhunderts nach dem 2. Weltkrieg ist zugleich die Geschichte einer erbitterten Auseinandersetzung zwischen zwei ideologischen Lagern, zwischen Ost und West. In diesem Konflikt spielten die Geheimdienste beider Seiten von Anfang an eine zentrale Rolle. Namen waren Nachrichten in diesem mit kalter Entschlossenheit geführten geheimen Krieg.
Markus Wolf, der legendäre Chef der Auslandsaufklärung der DDR, baute seinen Spionagedienst nach Kriegsende aus dem Nichts auf. Er leitete einen der erfolgreichsten Spionagedienste aller Zeiten und brachte es fertig, seine Spione an zentralen Stellen in der Bundesregierung und in Nato-Kreisen zu platzieren und operieren zu lassen. Jahrzehntelang nannte man ihn den "Mann ohne Gesicht", weil es keinem westlichen Geheimdienst gelang, ihn zu fotografieren oder zu identifizieren.
Wolf erzählt die Geschichte seines Dienstes von den ersten Versuchen und Rückschlägen über die spektakulären Erfolge und Niederlagen bis zum Ende der DDR - vom Mauerbau über das Engagement in der dritten Welt, die Guillaume-Affäre, die Fälle Kuron und Tiedge bis zur RAF und den Friedensbewegungen in Ost und West.
Seine Memoiren sind die packende Darstellung eines Kapitels internationaler Zeitgeschichte aus der Sicht eines ihrer wichtigsten Protagonisten.

Info:

Lebenslauf von Markus Wolf

 

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Alexej Adshubej-

GESTÜRZTE HOFFNUNG 

Alexej Adshubej, der Schwiegersohn Nikita Chrustschows, damals Chefredakteur der "Iswestija" und Mitglied des Zentralkomitees der KPdSU, erlebte im Zentrum der Macht die Persönlichkeit des Mannes, der sich durch seine Abrechnung mit dem Stalinismus und den Versuch des Ausgleichs der Weltsysteme in das Buch der Geschichte einschrieb. Sein Geheimbericht auf dem XX. Parteitag, sein Auftritt auf der UNO-Vollversammlung während der Kuba-Krise und seine Begegnung mit John F.Kennedy sind herausragende Stationen seiner Politik. Aus der familiären Nähe beschreibt Alexej Adshubej den Politiker und Privatmann Chrustschow, der letztlich an seiner Inkonsequenz scheiterte, mit dem sowjetischen Gesellschaftssystem. das er selbst in leitenden Funktionen mitgestaltet hatte, radikal zu brechen.

Infos:

Chrustschow

Stalin

Stalinismus

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S. Fischer-Fabian

KARL DER GROSSE (747-814)

Jedes Kind kennt Karl den Großen als den Herrscher, der als Erster nach den Römern ein Großreich in Europa gründete und beherrschte, der im Jahre 800 in Rom zum Kaiser gekrönt wurde, der den Sachsenherzog Widukind bezwang und die Pfalzkapelle in Aachen erbauen ließ. Von tiefer Frömmigkeit erfüllt, war er doch zu jeder Grausamkeit fähig, hielt sich mehrere Nebenfrauen und ließ seine Töchter nicht heiraten.
S. Fischer-Fabian hinterfragt in seiner großartigen Biografie kritisch die Quellen, auf denen unser Wissen von dem großen Kaiser beruht, und schildert dessen Taten und das Leben seiner Untertanen so anschaulich, dass man fast meint, dabei zu sein.

 

Weiterführende Infos zu:

Karl der Große

 

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